Das Wellengang-Schwingungstraining ist eine Trainingsform auf einer beweglichen Plattform, deren Schwingungen Bewegungsabläufe unterstützen können. Die Bewegung orientiert sich an natürlichen Gangmustern und lässt sich über verschiedene Einstellungen individuell anpassen.
Das Wellengang-Schwingungstraining ist eine Trainingsform auf einer beweglichen Plattform, deren Schwingungen Bewegungsabläufe unterstützen können. Die Bewegung orientiert sich an natürlichen Gangmustern und lässt sich über verschiedene Einstellungen individuell anpassen. Dazu zählen unter anderem Frequenz und Intensität, sodass das Training an die jeweilige persönliche Situation angepasst werden kann.
Im physiotherapeutischen Bereich kann Wellengang-Schwingungstraining ergänzend eingesetzt werden, beispielsweise zur Aktivierung der Muskulatur oder zur Unterstützung von Gleichgewicht und Koordination. Ob und in welchem Umfang diese Trainingsform geeignet ist, hängt immer von den individuellen Voraussetzungen, den Beschwerden und dem jeweiligen Therapieziel ab.
Gerade deshalb wird das Wellengang-Schwingungstraining nicht pauschal, sondern passend zur einzelnen Person eingeordnet. Es kann für unterschiedliche Altersgruppen eine sinnvolle Ergänzung sein, sofern die Anwendung fachlich abgestimmt erfolgt.
Mit den individuell für Sie abgestimmten Programmen und einer kurzen Einweisung können Sie das Wellengang-Gerät auch eigenständig und sicher nutzen. So haben Sie die Möglichkeit, Ihr Training flexibel in Ihren Alltag zu integrieren und aktiv etwas für Ihr körperliches Wohlbefinden zu tun.
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Der Wellengang bewegt den Körper äußerst gelenkschonend und ganz natürlich, wie beim Gehen. Anwender aller Alters- und Fitnessstufen empfinden das Training mit dem Wellengang als außergewöhnlich angenehm. Die Wipp-Bewegungen der Trainingsplattform führen zu Kipp- Bewegungen des Beckens genau wie beim Gehen. Um nicht aus der Balance zu kommen, reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen. Im frei gewählten Frequenzbereich (Angabe in Hertz) werden unterschiedliche Effekte erzielt. Diese reichen vom Training der Balance und Koordination über die Verbesserung der Dehnfähigkeit bis hin zur Steigerung der Muskelkraft.
Wellengang für viele Fälle
FIT in den Tag Nur fünf Minuten Schwingungstraining mit dem Wellengang reichen aus, um die Regeneration zu unterstützen und einen schwungvollen Start in den Tag zu ermöglichen. Die Durchblutung und der Stoffwechsel werden sanft angeregt. So tankt man neue Energie für die Herausforderungen des Tages.

Ein generelles Ziel des Wellengang-Schwingungstrainings ist die Stabilisierung der Haltemuskulatur für einen ergonomischen Stand und Gang. Durch die gezielte Anwendung kann das Training dazu beitragen, bestimmte körperliche Funktionen zu unterstützen und Bewegungsabläufe zu fördern.
Typische Anwendungsbereiche sind Beschwerden und Krankheitsbilder, die mit einem chronischen Abbau der Knochendichte, wie zum Beispiel Osteoporose, verbunden sind. Darüber hinaus wird das Wellengang-Schwingungstraining häufig bei schmerzhaften Muskelverspannungen, instabilen Gelenkstrukturen etwa nach Sportverletzungen, einer schwachen Beckenbodenmuskulatur, Lymphabflussstörungen, Bindegewebsschwächen sowie bei Patientinnen und Patienten mit Übergewicht eingesetzt.
Untersuchungen weisen darauf hin, dass regelmäßiges Wellengang-Schwingungstraining die Knochendichte positiv beeinflussen kann. Dadurch kann diese Trainingsform als ergänzende Maßnahme im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Osteoporose eingesetzt werden.
Zusätzlich kann das Training durch den gezielten Aufbau der Muskulatur sowie durch die Förderung von Koordination und Balance dazu beitragen, die körperliche Stabilität zu verbessern. Auch im Hinblick auf die allgemeine Bewegungssicherheit kann das Wellengang-Schwingungstraining daher eine sinnvolle Unterstützung sein.

Das Wellengang-Schwingungstraining kann die Durchblutung unterstützen, indem die Bewegung der Muskulatur aktiviert wird. Über diese natürliche Muskelarbeit kann auch die sogenannte Muskelpumpe angeregt werden, was den venösen Rückfluss fördern kann.
Darüber hinaus kann das Training den Lymphabfluss anregen. Auf diese Weise können körpereigene Transport- und Ausscheidungsprozesse unterstützt werden, bei denen Stoffwechselprodukte aus dem Gewebe abgeleitet werden.
Auch zur Vorbeugung beziehungsweise zur unterstützenden Behandlung muskulärer Rücken- und Schulterbeschwerden kann das Wellengang-Schwingungstraining sinnvoll eingesetzt werden. Je nach Zielsetzung kommen dabei unterschiedliche Übungen infrage, zum Beispiel im Vierfüßlerstand oder unter Einbeziehung des Seilzugsystems des Geräts.
Die Trainingsintensität lässt sich über verschiedene Frequenzbereiche anpassen. Niedrige Frequenzen werden vor allem zur Lockerung der Muskulatur genutzt, mittlere Frequenzen können die Stabilisierung unterstützen und höhere Frequenzen werden gezielt für den Muskelaufbau eingesetzt.

Bei neurologischen Erkrankungen kann das Wellengang-Schwingungstraining ergänzend eingesetzt werden, um neuromuskuläre Reize zu setzen und wiederholte Bewegungsimpulse zu unterstützen. Ab einem reflektorischen Frequenzspektrum von 12 Hertz kann die vermehrte Wiederholung dazu beitragen, die Muskelqualität zu fördern.
Im Frequenzbereich bis 20 Hertz kann es zudem zu einem Spannungsausgleich in der Muskulatur kommen. Dadurch lässt sich das Wellengang-Schwingungstraining gezielt in ein individuell abgestimmtes physiotherapeutisches Konzept einbinden.
Bei neurologischen Krankheiten wie Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose wird durch Schwingungstraining das neuronale System stimuliert und trainiert. Der neuronale Reiz führt zu einer Verbesserung sämtlicher Muskelqualitäten und gleichzeitig zu einem Spannungsausgleich.
Bindegewebsschwächen können durch verschiedene Faktoren begünstigt werden. Dazu zählen unter anderem zu wenig Bewegung und Übergewicht. Auch die allgemeine Gewebebeschaffenheit kann dabei eine Rolle spielen.
Das Wellengang-Schwingungstraining kann in diesem Zusammenhang ergänzend genutzt werden, um die Muskulatur zu aktivieren, die Durchblutung zu unterstützen und den Stoffwechsel anzuregen. In Verbindung mit Bewegung und einer bewussten Lebensweise kann das Training dazu beitragen, die Körperkontur zu festigen und das Gewebe funktionell zu unterstützen.

Eine mögliche Ursache für Stress-Harninkontinenz kann in einer Schwäche der Muskulatur und des Bindegewebes liegen. Diese kann sich unter anderem altersbedingt sowie im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Entbindung verstärken.
Das Wellengang-Schwingungstraining kann in diesem Bereich gezielt zur Aktivierung und Unterstützung der Beckenbodenmuskulatur eingesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich Muskelfunktion und Muskelkraft des Beckenbodens trainieren und in ein individuell abgestimmtes physiotherapeutisches Konzept einbinden.
